EM-Finalteilnahme auch dank Enrico Güntert

Neben der erfolgreichen Marathonläuferin Fabienne Vonlanthen war auch ein Sprinter vom Leichtathletikclub Schaffhausen am ausgezeichneten vierten Rang der Schweizer Mixed-Staffel an der Europameisterschaft am Wochenende in Birmingham beteiligt. Doch wie kam es dazu? Bekanntlich lief im Frühling Enrico Güntert vom LCS als Startläufer in der Schweizer Mixed-Staffel über 4x100 Meter an den World Relays in Botswana. Dabei erkämpften Güntert, Ajla Del Ponte, Ricky Petrucciani und Salomé Kora die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2027. Wie sich später herausstellte verhalf diese Staffel der Schweiz auch zur direkten Finalqualifikation an diesem Sonntag an der Europameisterschaft in Birmingham. Für den EM-Final wurden angesichts der zahlreichen Sprintwettbewerben für einmal keine Vorläufe vor Ort durchgeführt. Sondern es qualifizierten sich jene acht Nationen, die zwischen dem 1. Januar 2025 bis 27. Juli 2026 an Wettkämpfen die schnellsten zwei Zeiten vorzuweisen hatten. Die Schweizer Nationalmannschaft legte den Grundstein für diese Finalteilnahme mit dem Büsinger Enrico Güntert in 41,02 Sekunden bereits im Frühling in Botswana und konnte diese Zeit anfangs Juli in Fribourg nochmals bestätigen. Das ermöglichte der Schweiz den Startplatz an der EM direkt im Final. Zum Abschluss der EM am Sonntag nutzten in der Mixed-Staffel Daryl Bachmann, Géraldine Di Tizio-Frey, William Reais und Fabienne Hoenke die Gelegenheit und sprinteten auf den ausgezeichneten vierten Rang mit neuem Schweizerrekord in 40,87 Sekunden. Leider ohne Enrico Güntert, der dieses Jahr verletzungsbedingt keine Wettkämpfe mehr bestreiten konnte.

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