LEICHTATHLETIK: Am Samstag werden die Schweizer Vereinsmeistermeisterschaften (SVM) ausgetragen. Währendem die Männer des LC Schaffhausen zum zweiten Mal in der Nationalliga A in Winterthur antreten dürfen, messen sich die LCS-Frauen in der Nationalliga B in St. Gallen.
Mit Rang 5 behaupteten sich die LCS-Männer im vergangenen Jahr in Martigny als Aufsteiger souverän in der NLA und somit unter den besten 8 Vereinen der Schweiz. Nicht minder gross ist die Vorfreude und Motivation auf den zweiten Auftritt in der höchsten Schweizer Liga, in welchem der «kleine» LC Schaffhausen wiederum gegen die ganz grossen Leichtathletik-Vereine der Schweiz antritt: Zu den Konkurrenten gehören LC Zürich, LG Züri+, STBern, LG Basel Regio, CA Genève, COA Valais Romand und die LG Thun.
Mit Zusammenhalt auf das Podest?
Unbeeindruckt von der namhaften Konkurrenz will der LCS-Männer das gute Ergebnis aus dem Vorjahr mindestens bestätigen. Trotz verletzungsbedingter Ausfälle von Top-Sprinter Enrico Güntert, Hürdentalent Beat Iseni und 800m-Spezialist Yuriy Rahm schielt die Mannschaft gar auf eine Medaille. «Wir haben eine perfekte Mischung aus aufstrebenden Talenten und routinierten Leistungsträgern», so SVM-Coach Roman Sieber. Vor allem aber sei der Zusammenhalt riesig und die Athleten würden richtiggehend auf den bevorstehenden Einsatz brennen.
Zu den Stärken des Schaffhauser Teams gehören traditionell die Sprungdisziplinen und die Läufe, wo viele Punkte auf das Konto des LCS wandern dürften. Aber auch in den Würfen ist man dieses Jahr ausgezeichnet aufgestellt, womit man die Absenzen in den Sprintdisziplinen kompensieren dürfte.
So präsentiert sich die Ausgangslage für den LCS vielversprechend, um mit den grossen Gegnern mithalten und sich schlussendlich auf den vordersten Plätzen der NLA klassieren zu können.
Zuversicht auch bei den Frauen
Eine nicht minder anspruchsvolle Aufgabe erwartet das Frauen-Team des LC Schaffhausen in St. Gallen in der NLB, müssen sie doch auf mehrere Leistungsträgerinnen wie Lydia Boll oder Malin Rahm verzichten. Nichtsdestotrotz streben die Schaffhauserinnen wiederum ein Top5-Resultat an. Die Stärken und Schwächen des Teams sind in den ähnlichen Disziplinen wie bei den Männern zu orten: Währendem auch die Frauen in den Sprüngen, Läufen und Würfen viele wertvolle Zähler gewinnen dürfte, fehlt es im Sprintbereich an der Breite. Dennoch ist die SVM-Verantwortliche Lisa Hohermuth zuversichtlich, dass der der fünfte Platz von vor Jahresfrist verbessert werden kann: «Wenn alle ihre Leistungen abrufen können, ist vielleicht auch ein Podestplatz möglich!»